Kolumbien erkennt Poker offiziell als Sport an

In einem entscheidenden Moment für die Entwicklung von poker in Lateinamerika, Kolumbianisches Sportministerium hat offiziell anerkannt poker als Sport nach nationalem Recht. Die im März 2025 veröffentlichte Resolution gliedert poker in das offizielle Sportsystem des Landes ein, befreit es aus dem Randbereich rechtlicher Unklarheiten und stellt es neben traditionelle Disziplinen, die von der öffentlichen Ordnung geregelt, reguliert und unterstützt werden.

Die Entscheidung ist ein Meilenstein für poker weltweit. Sie ist eine formelle Bestätigung der höchsten Sportbehörde des Landes, dass poker kein Glücksspiel, sondern ein mentaler Sport ist, der auf Geschick, Logik, Disziplin und Wettbewerbsstruktur basiert. Kolumbien ist damit eines der ersten Länder Lateinamerikas, das eine so klare und fortschrittliche Haltung einnimmt.

Verband als Dachverband anerkannt

Neben der Anerkennung des Sports, die Federación Colombiana de Poker (FCP) Der FCP wurde der offizielle Status als zuständige Stelle für die Regulierung, Organisation und Vertretung von poker auf nationaler Ebene verliehen. Die Zertifizierung ist fünf Jahre gültig und verleiht dem FCP die volle rechtliche Befugnis, Wettbewerbe durchzuführen, Ranglisten zu erstellen, sich mit Institutionen abzustimmen und Kolumbien auf internationaler Ebene zu vertreten.

Im Mittelpunkt dieser Leistung steht Johann Ibañez, Präsident der FCP und eine der angesehensten Persönlichkeiten der kolumbianischen poker. Seine Führung im letzten Jahrzehnt – geprägt von Beharrlichkeit, institutioneller Klarheit und einem unerschütterlichen Glauben an die Legitimität der poker – war entscheidend für den Aufbau der Glaubwürdigkeit, die für die staatliche Anerkennung erforderlich war.

Dies ist nicht nur ein persönlicher Sieg, sondern ein Meilenstein für die kolumbianische poker-Bewegung. Spieler, Vereine und Organisatoren können nun in einem geschützten und anerkannten Rechtsrahmen agieren. Dies ermöglicht langfristige Entwicklung, Zugang zu öffentlichen Programmen und eine breitere kulturelle Legitimität.

Eine globale Anstrengung, verankert durch das WPF

Die Anerkennung in Kolumbien ist Teil eines breiteren Wandels, der durch die Arbeit der Weltpokerverband (WPF). Das WPF wurde gegründet, um poker als Denksport weltweit zu vereinheitlichen und zu standardisieren, und spielte während des gesamten kolumbianischen Prozesses eine wichtige unterstützende Rolle – es bot technische Beratung, strategische Koordination und richtete das Land an internationalen Standards aus.

Während pokers kürzliche Aufnahme in die International Mind Sports Association (IMSA) hat dazu beigetragen, die Einstufung des Sports als Sport zu festigen. Durch die Arbeit der WPF und ihres Netzwerks nationaler Verbände kommt es vor Ort zu echten institutionellen Veränderungen.

Die Entscheidung Kolumbiens ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, was möglich ist, wenn Regulierung, Sport und politischer Wille zusammenkommen. Es ist ein Sieg für poker – nicht nur als Sport, sondern als globale Disziplin, die Respekt, Anerkennung und Schutz verdient.


Federación Colombiana de Poker
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